Kaum werden die Tage kürzer und draußen wird es gemütlich kühl, wächst die Lust auf Kerzenlicht, Sterne und die ersten weihnachtlichen Details. 🎄✨ Doch wann Weihnachtsdeko aufstellen – gibt es dafür eigentlich einen richtigen Zeitpunkt?
Die kurze Antwort lautet: Nein, einen verpflichtenden Termin gibt es nicht. Für dein Zuhause entscheidest grundsätzlich du selbst, wann Weihnachtsstimmung einziehen darf.
Trotzdem haben sich einige Zeitpunkte eingebürgert. Viele beginnen zunächst mit dezenter Winterdeko und schmücken nach dem Totensonntag oder spätestens zum ersten Advent deutlich weihnachtlicher.
Wir zeigen dir, welche Variante zu dir passt – und wie du dein Zuhause Schritt für Schritt auf Weihnachten einstimmen kannst.
Ab wann gilt es als passend, Weihnachtsdeko aufzustellen?
Beim Dekorieren gibt es kein gesellschaftliches Startsignal, auf das alle warten müssen.
Wenn du dich schon Anfang November über Sterne, warmes Licht oder kleine Tannenbäume freust, spricht nichts dagegen, sie hervorzuholen. Wer Traditionen stärker berücksichtigt, wartet dagegen häufig bis nach dem Totensonntag.
Ein schöner Mittelweg ist, zwischen Winterdeko und klassischer Weihnachtsdeko zu unterscheiden.
Schlichte Lichter, Kerzen, Naturmaterialien und Häuser wirken bereits im November gemütlich. Weihnachtsmänner, Baumschmuck oder ein vollständig dekorierter Adventsbereich dürfen später folgen.
So verändert sich dein Zuhause langsam mit der Jahreszeit. 🤍
Weihnachtsdeko Anfang November: Ist das zu früh?
Für klassische Weihnachtsdeko kann sich Anfang November für manche noch früh anfühlen. Für winterliche Wohnaccessoires ist dieser Zeitpunkt dagegen wunderbar.
Gerade wenn die Abende früher dunkel werden, sorgen warme Lichtquellen für Gemütlichkeit.
Ein schönes Beispiel sind die weißen Lichthäuser von räder Design, die du bei Bertine findest. Modelle wie das Lichthaus „LIVING – Baum“ bestehen aus unglasiertem Porzellan und erzeugen ein warmes Licht. Durch das reduzierte Design wirken sie nicht ausschließlich weihnachtlich und können deshalb schon früher dekoriert werden.
Erst winterlich, später weihnachtlich dekorieren
Mit wenigen Veränderungen kannst du dieselbe Dekoration durch die gesamte Vorweihnachtszeit begleiten.
Ein weißes Lichthaus wirkt Anfang November beispielsweise wunderschön mit einer Vase, Zweigen und Naturmaterialien.
Später kommen kleine Sterne, Tannengrün oder goldene Akzente dazu. Im Advent darf es schließlich deutlich festlicher werden.
So musst du nicht an einem einzigen Wochenende das komplette Zuhause umdekorieren.
Warum wartet man traditionell bis nach Totensonntag?
Die Tradition, erst nach Totensonntag Weihnachtsdeko aufzustellen, hat einen kirchlichen Hintergrund.
Der Totensonntag – auch Ewigkeitssonntag genannt – ist in den evangelischen Kirchen der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er liegt unmittelbar vor dem ersten Advent und ist dem Gedenken an Verstorbene gewidmet. Mit dem ersten Advent beginnt anschließend ein neues Kirchenjahr.
Aus Respekt vor diesem stillen Gedenktag wurde traditionell vielerorts darauf verzichtet, bereits vorher besonders festlich aufzutreten. Auch kirchliche Vertreter haben in der Vergangenheit dazu aufgerufen, öffentliche Weihnachtsbeleuchtung und Weihnachtsmärkte möglichst erst nach dem Ewigkeitssonntag beginnen zu lassen.
Muss man mit Weihnachtsdeko bis nach Totensonntag warten?
Nein.
Für die private Wohnung gibt es keine allgemeine Vorschrift, nach der Weihnachtsdekoration vor Totensonntag verboten wäre.
Ob du diese Tradition für dich übernehmen möchtest, ist eine persönliche Entscheidung.
Wenn dir der Gedanke gefällt, kannst du vor Totensonntag zunächst dezente Winterdekoration verwenden und deine eigentliche Weihnachtsdekoration danach ergänzen.
Das ergibt ganz automatisch einen schönen Übergang vom November in die Adventszeit.
Der erste Advent als klassischer Startpunkt
Wenn du nach einem unkomplizierten Zeitpunkt suchst, kannst du dich einfach am ersten Advent orientieren.
Der Advent besteht aus vier Adventssonntagen und bereitet im christlichen Kirchenjahr auf Weihnachten vor.
Damit ist der erste Advent ein besonders stimmiger Zeitpunkt für Adventskranz, festlichen Tischschmuck, Weihnachtsfiguren und die ersten eindeutig weihnachtlichen Dekorationen.
Spätestens jetzt darf es zu Hause richtig gemütlich werden. 🕯️✨
Ein einfacher Deko-Zeitplan für Weihnachten
Wenn du deine Weihnachtsdekoration lieber nach und nach aufbauen möchtest, kannst du dich an diesem Rhythmus orientieren:
- Anfang November: Kerzen, Lichthäuser, Zweige und dezente Winterdeko. Nach Totensonntag: Sterne, Weihnachtsfiguren und deutlich festlichere Accessoires. Zum ersten Advent: Adventskranz, Adventskerzen und weihnachtlicher Tischschmuck. Im Dezember: Christbaumschmuck, Geschenkedeko und alle Lieblingsstücke, die für dich unbedingt zu Weihnachten dazugehören.
So entsteht die Weihnachtsstimmung Stück für Stück – und du kannst jede Phase bewusst genießen.
Weihnachtsdeko vor dem ersten Advent: Was passt besonders gut?
Wer nicht bis zum Advent warten möchte, kann bereits vorher mit einer ruhigen und zeitlosen Basis beginnen.
Besonders schön wirken dabei Weiß, Naturtöne, Holz, Porzellan und kleine goldene Akzente.
Genau hier lassen sich viele Wohnaccessoires aus der Bertine-Weihnachtswelt einsetzen.
Lichthäuser für gemütliche Novemberabende
Die weißen Porzellan-Lichthäuser von räder Design passen wunderbar in diese Übergangszeit.
Bei Bertine findest du beispielsweise das Lichthaus „Living - Fachwerkhaus“, die kleine Kirche oder die Stadtvilla. Durch ihre klare Gestaltung lassen sich mehrere Häuser auch zu einer kleinen leuchtenden Winterlandschaft kombinieren.
Auf einer Fensterbank, einem Sideboard oder einem großen Tablett entsteht damit schon im November eine gemütliche Atmosphäre, ohne dass die Dekoration sofort nach Heiligabend aussieht.
Ab wann Adventskranz aufstellen?
Der Adventskranz gehört spätestens zum ersten Adventssonntag auf den Tisch.
Natürlich darfst du ihn einige Tage vorher vorbereiten, damit am ersten Advent bereits alles fertig ist.
Neben dem klassischen Kranz aus Tannengrün kannst du auch eine modernere Variante gestalten.
Bei Bertine findest du bereits Inspiration für Adventskränze auf einem Deko-Tablett. Kerzen, kleine Vasen, Tannenzweige und ausgewählte Dekoobjekte werden dabei locker auf einem Tablett arrangiert.
Der Vorteil: Die Dekoration lässt sich jederzeit verändern und an deinen Wohnstil anpassen.
Wann Fenster weihnachtlich dekorieren?
Auch Fenster können bereits im November winterlich dekoriert werden.
Besonders leicht wirkt Hängedeko aus Papier oder Metall, feine Sterne und Lichter.
Der räder Design Anhänger „Kreisornament“ im 2er-Set aus dem Bertine-Sortiment ist beispielsweise für Fenster, Zweige oder den späteren Weihnachtsbaum geeignet. Durch das weiß-goldene Design kannst du ihn zunächst zurückhaltend einsetzen und später in deine Weihnachtsdekoration integrieren.
So können Dekoelemente ihren Platz im Laufe der Adventszeit wechseln.
Wann den Weihnachtsbaum aufstellen?
Beim Weihnachtsbaum sind die Traditionen besonders unterschiedlich.
Manche Familien stellen ihn bereits Anfang Dezember auf, andere erst kurz vor Heiligabend. Wieder andere schmücken ihn traditionell erst am 23. oder 24. Dezember.
Bei einem künstlichen Weihnachtsbaum kannst du natürlich deutlich früher beginnen.
Bei einem echten Baum lohnt sich ein späterer Zeitpunkt auch ganz praktisch, weil er dadurch über die Feiertage länger frisch bleibt.
Den Baumschmuck kannst du dagegen schon vorher aussuchen und bereitlegen. In der Bertine-Weihnachtswelt findest du klassische ebenso wie verspielte Anhänger – von Sternen bis hin zu ungewöhnlichen Motiven.
Gibt es Mietrechts-Regeln für Weihnachtsdeko am Fenster oder Balkon?
Auch in einer Mietwohnung darf Weihnachtsstimmung einziehen. 🎄
Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes sind Lichterketten grundsätzlich in Wohnräumen, an Fenstern und auf dem Balkon erlaubt. Auch Weihnachtsbäume auf dem Balkon oder andere saisonale Dekorationen sind grundsätzlich möglich.
Grenzen gibt es jedoch dort, wo die Gebäudesubstanz verändert oder andere Menschen erheblich beeinträchtigt werden.
Vorsicht beim Bohren in Fassade oder Türen
Wer für Weihnachtsdekoration die Hausfassade anbohren möchte, benötigt laut Deutschem Mieterbund die Zustimmung des Vermieters beziehungsweise der Vermieterin.
Auch bei Dekoration an der Wohnungstür solltest du Beschädigungen vermeiden. Für Türkränze eignen sich deshalb beispielsweise Haken oder andere Befestigungen, die sich später wieder entfernen lassen.
Weihnachtsbeleuchtung sollte Nachbarn nicht stören
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Rücksichtnahme.
Leuchtet eine sehr helle oder stark blinkende Weihnachtsbeleuchtung beispielsweise dauerhaft in das Schlafzimmer benachbarter Wohnungen, kann das problematisch werden.
Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, dass bei erheblichen Störungen verlangt werden kann, solche Beleuchtung spätestens gegen 22 Uhr auszuschalten.
Mit warmem, dezentem Licht bist du deshalb nicht nur stilistisch auf der gemütlicheren Seite.
Weihnachtsbeleuchtung: Lieber gemütlich als möglichst hell
Für eine schöne Weihnachtsstimmung brauchst du kein Lichtermeer.
Oft wirken wenige ausgewählte Lichtquellen deutlich wohnlicher: ein beleuchtetes Lichthaus auf dem Sideboard, ein Teelichthalter auf dem Tisch und eine kleine Lichterkette am Fenster reichen bereits aus.
LED-Lichterketten sind gegenüber älteren Glüh- oder Halogenvarianten zudem deutlich sparsamer beim Stromverbrauch. Für Außenbereiche sollte ausschließlich Beleuchtung verwendet werden, die ausdrücklich für draußen geeignet ist.
Weihnachtsdeko passend zum eigenen Wohnstil wählen
Der richtige Zeitpunkt ist nur die eine Hälfte der Weihnachtsdekoration.
Mindestens genauso wichtig ist, dass die Deko zu deinem Zuhause passt.
Wer es minimalistisch liebt, kann mit Weiß, Porzellan, feinen Goldakzenten und wenigen Lichtobjekten arbeiten.
Für einen natürlichen Stil passen Holz, Tannengrün, Zweige, Papieranhänger und warme Naturtöne.
Wer Weihnachten dagegen gern glamourös feiert, darf mit Gold, Glitzer und auffälligen Dekobäumen spielen. In der Bertine-Weihnachtswelt findest du beispielsweise glitzernde Deko-Weihnachtsbäume von Gift Company ebenso wie zurückhaltende Porzellan- und Lichtobjekte von räder Design.
Wann ist Weihnachtsdeko zu früh?
Zu früh ist Weihnachtsdeko vor allem dann, wenn sie sich für dich selbst zu früh anfühlt.
Wer Weihnachten liebt und schon Anfang November ein kleines Lichthaus aufstellen möchte, darf das genauso genießen wie jemand, der konsequent bis zum ersten Advent wartet.
Eine besonders harmonische Lösung ist die Staffelung:
Im November beginnt die gemütliche Winterzeit, nach Totensonntag wird es weihnachtlicher und zum ersten Advent zieht die volle Adventsstimmung ein.
Damit hast du länger etwas von deiner Dekoration, ohne dass Weihnachten schon Wochen vorher seinen besonderen Zauber verliert.
Fazit: Wann Weihnachtsdeko aufstellen?
Wann Weihnachtsdeko aufstellen? Dafür gibt es keinen festen Termin, den du zu Hause einhalten musst.
Wenn du Traditionen folgen möchtest, ist die Zeit nach Totensonntag beziehungsweise rund um den ersten Advent ein besonders passender Startpunkt. Wer früher beginnen möchte, kann bereits Anfang November mit Kerzen, Lichthäusern und schlichter Winterdeko eine gemütliche Atmosphäre schaffen.
Danach kommen nach und nach Sterne, Adventskranz, Baumschmuck und deine liebsten Weihnachtsfiguren hinzu. ✨
So entsteht Weihnachtsstimmung nicht an einem einzigen Tag, sondern ganz langsam – mit jedem warmen Licht, jedem Stern und jedem kleinen Lieblingsstück ein bisschen mehr. 🤍🎄




